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Tagesgeldkonto Eröffnung
Darüber, dass Tagesgeld besser zur Geldanlage und zum Sparen geeignet ist als ein Girokonto oder ein Sparbuch, wird viel geschrieben. Ob nun Verbraucherzentralen oder die Banken selbst: Sie alle raten zur Tagesgeldanlage. Doch wie eröffnet man eigentlich ein Tagesgeldkonto? An sich ist dieser Vorgang relativ einfach. Damit auch Laien, die sich bislang noch nicht mit dem Thema befasst haben, wissen, worauf sie achten müssen und wie die Kontoeröffnung abläuft, hier unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Die Grundlage – der Tagesgeldvergleich
Ehe man ein Tagesgeldkonto eröffnen kann, muss man sich für eines der vielen Angebote entscheiden. Hier gilt wie so oft: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Unser Tagesgeldvergleich erleichtert die Suche nach dem passenden Produkt. Das Kriterium, dem dabei die meiste Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte, ist die Verzinsung. Neukunden profitieren in der Regel von deutlich höheren Zinssätzen. Allerdings gelten die Neukundenkonditionen meist nur wenige Monate und auch nur für bestimmte Höchstbeträge. Wen es nicht stört, regelmäßig das Tagesgeldkonto zu wechseln, kann sich auf diese Weise immer wieder Top-Zinsen sichern. Sparer, denen Beständigkeit wichtiger ist, raten wir zu dauerhaft guten Konditionen. Sprich: Die Verzinsung sollte sich auch bei Bestandskunden auf einem relativ hohen Niveau bewegen. Ein weiterer Aspekt sind die Zinstreppen. Dadurch verändert sich der Zinssatz entsprechend des Anlagebetrags. Heißt: Höhere Summen werden schlechter verzinst. Dieser Aspekt spielt allerdings nur eine Rolle, wenn man die Grenzwerte auch tatsächlich überschreitet. Zusätzlich sollte auf die Einlagensicherung – idealerweise über eine der freiwilligen Einlagensicherungssysteme – und die Kontoführung geachtet werden. Unterschieden werden muss zwischen Konten, die ausschließlich online geführt werden, und Tagesgeld, bei dem Aufträge auch telefonisch oder postalisch möglich sind.
Der Antrag auf das Tagesgeldkonto
Dank unseres Tagesgeldvergleichs kristallisiert sich sehr schnell heraus, welches Angebot es sein soll. Dann sind nur noch zwei Schritte nötig, um die Vorzüge von Tagesgeld nutzen zu können. Punkt eins ist der Kontoantrag. Die Formulare liegen bei allen Banken online vor und sind mit wenigen Mausklicks zu erreichen. Die Unternehmen benötigen für die Kontoeröffnung den Namen, die Kontaktdaten inklusive der E-Mail-Adresse, das Geburtsdatum und bisweilen auch weitere persönliche Daten – das variiert von Bank zu Bank. Zudem muss ein Referenzkonto genannt werden, auf das später die Auszahlungen vorgenommen werden. Als Verrechnungskonto eignet sich jedes beliebige Girokonto, das bei einer deutschen Bank geführt wird und auf den Namen des Antragstellers lautet. Zu guter Letzt kann direkt beim Kontoantrag eine erste Einzahlung vereinbart werden. Das Geld wird dann mit der Eröffnung des Tagesgeldkontos vom Referenzkonto abgebucht.
Die meisten Banken fassen die Daten im Anschluss noch einmal zusammen. Das erlaubt es, mögliche Fehler zu korrigieren. Der Antrag muss dann nur noch ausgedruckt werden. Falls man keinen eigenen Drucker besitzt, können die Papiere in der Regel vorab auch angefordert werden. Sie kommen dann per Post und müssen genau wie die Ausdrucke zu Hause nur noch unterschrieben und in einen Umschlag gesteckt werden.
Das PostIdent-Verfahren
Den Antrag darf man allerdings nicht einfach so an die Bank schicken. Die Unternehmen sind per Gesetz dazu verpflichtet, eine Legitimationsprüfung vorzunehmen. Das heißt, es wird kontrolliert, ob die Person, die im Antrag genannt wird auch tatsächlich der Antragsteller ist. Es könnte ja sein, dass die Papiere mit dem Namen eines Fremden versehen worden sind. Das soll ausgeschlossen werden.
Da Direktbanken sich nicht selbst ein Bild vom Kunden machen können, gehen sie den Weg des PostIdent-Verfahrens. Dazu kooperieren die Banken mit der Deutschen Post.
Neukunden, die bislang noch kein Konto bei der jeweiligen Bank haben, müssen daher erst zur nächsten Postfiliale fahren und sich dort ausweisen. Dazu wird der PostIdent-Coupon benötigt, der zusammen mit dem Antrag ausgedruckt bzw. zugeschickt wurde. Die Mitarbeiter der Post notieren alle relevanten Daten vom Personalausweis und bestätigen mit ihrer Unterschrift, dass die Informationen richtig sind. Der Kunde selbst muss das Formular ebenfalls unterschreiben – und zwar exakt so, wie auf dem Personalausweis unterschrieben wurde. Dieser Beleg wird zusammen mit dem Umschlag, in dem sich der Kontoeröffnungsantrag befindet, für den Kunden kostenfrei an die Bank geschickt.
Neukunden, die bislang noch kein Konto bei der jeweiligen Bank haben, müssen daher erst zur nächsten Postfiliale fahren und sich dort ausweisen. Dazu wird der PostIdent-Coupon benötigt, der zusammen mit dem Antrag ausgedruckt bzw. zugeschickt wurde. Die Mitarbeiter der Post notieren alle relevanten Daten vom Personalausweis und bestätigen mit ihrer Unterschrift, dass die Informationen richtig sind. Der Kunde selbst muss das Formular ebenfalls unterschreiben – und zwar exakt so, wie auf dem Personalausweis unterschrieben wurde. Dieser Beleg wird zusammen mit dem Umschlag, in dem sich der Kontoeröffnungsantrag befindet, für den Kunden kostenfrei an die Bank geschickt.Finale – die Zugangsdaten
Die Bearbeitung des Antrags nimmt je nach Auslastung mehrere Tage in Anspruch. Einige Banken quittieren den Eingang der Papiere per E-Mail. Ansonsten kommen sämtliche Informationen wenig später per Post. Dabei handelt es sich üblicherweise um ein Begrüßungsschreiben mit Kontonummer und Bankleitzahl für das Tagesgeld sowie Hinweise zur Kontoführung. In getrennter Post folgen die persönliche Identifikationsnummer (PIN) und eine Liste mit den Transaktionsnummern (TAN), sofern die Bank nicht mit dem mobile-TAN-Verfahren oder elektronischen TAN arbeitet. Danach kann man sich problemlos einloggen, Einzahlungen und Auszahlungen vornehmen sowie die Kontoauszüge einsehen.
Bild 1: © svort - Fotolia.com
Bild 2: © Lario Tus - Fotolia.com
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